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Sigrid Odau und Dieter Stompe schrieb am 13.02.2018 um 22:52 Uhr | Beiträge: 2
Vor vier Jahren haben wir uns im Forum – damals noch als Pensionsbetreiber – zum Autofasten geäußert, mit der abschließenden Bemerkung: „Das mit Klima, Umwelt und Gesundheit lassen wir hier jetzt mal weg.“
Nein, lassen wir jetzt mal nicht weg!
Die Ereignisse der letzten Zeit haben uns gezeigt, wie tief verwurzelt das Autofahren in der Wirtschaft, der Politik, ja eigentlich in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist, inzwischen mit fatalen Folgen. CO2 befeuert den Klimawandel, Stickstoffdioxid und Feinstaub machen krank und töten – und was geschieht? Hatten die Betrügereien und Tricksereien bei den Autoherstellern wahrnehmbare Konsequenzen?
In Erfurt kommen auf 1000 Einwohner immerhin 450 Pkw, in Berlin sind es nur noch 324 Pkw, jeder zweite Haushalt besitzt gar kein Auto. Nur mal zum Vergleich: auf 1000 Einwohner kommen in Südafrika 100, in Indien 10 und in Äthiopien 1 Pkw. Mit welchen Worten muss man da die Ignoranz beschreiben, mit der wir als Bewohner der westlich geprägten Wohlstandswelt verdrängen, dass auch die Menschen im globalen Süden danach streben, ein Stück Wohlstand und damit auch eine höhere Motorisierung anstreben. Schon jetzt ist der Planet gnadenlos überfordert, und wir machen einfach so weiter und verabschieden uns eben mal vom Klimaziel.
Aber auch jeder einzelne kann etwas dafür tun: ganz auf das Auto verzichten oder wenigstens die Kaufempfehlungen des VCD befolgen (VCD-Auto-Umweltliste).
Unsere Pension gibt es nicht mehr und an unserer Lebensweise hat sich nichts geändert: wir genießen das Leben – ohne all die Belastungen, die der Autobesitz mit sich bringt. Es geht, und wir haben ein richtig guter Gefühl dabei!
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Autofrei
Vor vier Jahren haben wir uns im Forum – damals noch als Pensionsbetreiber – zum Autofasten geäußert, mit der abschließenden Bemerkung: „Das mit Klima, Umwelt und Gesundheit lassen wir hier jetzt mal weg.“
Nein, lassen wir jetzt mal nicht weg!
Die Ereignisse der letzten Zeit haben uns gezeigt, wie tief verwurzelt das Autofahren in der Wirtschaft, der Politik, ja eigentlich in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist, inzwischen mit fatalen Folgen. CO2 befeuert den Klimawandel, Stickstoffdioxid und Feinstaub machen krank und töten – und was geschieht? Hatten die Betrügereien und Tricksereien bei den Autoherstellern wahrnehmbare Konsequenzen?
In Erfurt kommen auf 1000 Einwohner immerhin 450 Pkw, in Berlin sind es nur noch 324 Pkw, jeder zweite Haushalt besitzt gar kein Auto. Nur mal zum Vergleich: auf 1000 Einwohner kommen in Südafrika 100, in Indien 10 und in Äthiopien 1 Pkw. Mit welchen Worten muss man da die Ignoranz beschreiben, mit der wir als Bewohner der westlich geprägten Wohlstandswelt verdrängen, dass auch die Menschen im globalen Süden danach streben, ein Stück Wohlstand und damit auch eine höhere Motorisierung anstreben. Schon jetzt ist der Planet gnadenlos überfordert, und wir machen einfach so weiter und verabschieden uns eben mal vom Klimaziel.
Aber auch jeder einzelne kann etwas dafür tun: ganz auf das Auto verzichten oder wenigstens die Kaufempfehlungen des VCD befolgen (VCD-Auto-Umweltliste).
Unsere Pension gibt es nicht mehr und an unserer Lebensweise hat sich nichts geändert: wir genießen das Leben – ohne all die Belastungen, die der Autobesitz mit sich bringt. Es geht, und wir haben ein richtig guter Gefühl dabei!
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Georg Hess schrieb am 15.02.2018 um 07:59 Uhr
Die Aktion finde ich teilweise gut, auch wenn ich persönlich mich nicht daran beteiligen kann. Die Botschaft, daß man mal überlegen sollte, was im Leben alles entbehrlich ist, auf was man eigentlich verzichten könnte, um den Kopf wieder frei zu bekommen und auch Ressourcen zu schonen, finde ich sehr wichtig. Daß aber gleichzeitig wieder die Schuldkeule ausgepackt wird, ist für mich ein Indiz, wohin die Sache eigentlich gehen soll.
Klimawandel? Ja, gibt es, sieht man ja selber z.B. am fehlenden Winterwetter. Aber sind wir kleinen Bürger dafür verantwortlich? Eindeutiges NEIN! Wenn gewollt, gäbe es schon längst das 1-Liter-Auto oder Freie-Energie-Motoren. Und es würde mich auch mal interessieren, wie das Wetter ohne die ständigen Manipulationen (Haarp, Chemtrails usw.) aussehen würde. Aber uns kleinen Leute ständig für irgendetwas ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, ist einfach nur eine ganz perfide Methode, uns in der Schuld und damit klein zu halten.
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Schuldkult
Die Aktion finde ich teilweise gut, auch wenn ich persönlich mich nicht daran beteiligen kann. Die Botschaft, daß man mal überlegen sollte, was im Leben alles entbehrlich ist, auf was man eigentlich verzichten könnte, um den Kopf wieder frei zu bekommen und auch Ressourcen zu schonen, finde ich sehr wichtig. Daß aber gleichzeitig wieder die Schuldkeule ausgepackt wird, ist für mich ein Indiz, wohin die Sache eigentlich gehen soll.
Klimawandel? Ja, gibt es, sieht man ja selber z.B. am fehlenden Winterwetter. Aber sind wir kleinen Bürger dafür verantwortlich? Eindeutiges NEIN! Wenn gewollt, gäbe es schon längst das 1-Liter-Auto oder Freie-Energie-Motoren. Und es würde mich auch mal interessieren, wie das Wetter ohne die ständigen Manipulationen (Haarp, Chemtrails usw.) aussehen würde. Aber uns kleinen Leute ständig für irgendetwas ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, ist einfach nur eine ganz perfide Methode, uns in der Schuld und damit klein zu halten.
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Susanne Rham, Aktionsbüro Autofasten schrieb am 15.02.2018 um 09:37 Uhr
Unsere Aktion macht weder ein schlechtes Gewissen noch redet sie irgendjemandem Schuld ein.
Autofasten ist eine Einladung. Wer die Einladung annimmt und mitmacht - sehr gut, dann freuen wir uns. Wer nicht mitmacht, wird seine Gründe haben. Das ist auch okay.
Davon abgesehen ist der Klimawandel weder durch "nur kleine" oder "nur große" Aktionen und Akteure zu beeinflussen. (Zu stoppen ist er eh nicht mehr). Jeder kann selber etwas dafür tun, wenn er das für sinnvoll hält. Auf andere warten bringt jedenfalls nichts. Am besten, alle würden mitmachen - die Politik mit konkreten und sinnvollen Rahmenbedingungen und jeder einzelne von uns im täglichen Alltag. Und das muss nicht unbedingt Verzicht oder Qual bedeuten.
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Keine Schuld
Unsere Aktion macht weder ein schlechtes Gewissen noch redet sie irgendjemandem Schuld ein.
Autofasten ist eine Einladung. Wer die Einladung annimmt und mitmacht - sehr gut, dann freuen wir uns. Wer nicht mitmacht, wird seine Gründe haben. Das ist auch okay.
Davon abgesehen ist der Klimawandel weder durch "nur kleine" oder "nur große" Aktionen und Akteure zu beeinflussen. (Zu stoppen ist er eh nicht mehr). Jeder kann selber etwas dafür tun, wenn er das für sinnvoll hält. Auf andere warten bringt jedenfalls nichts. Am besten, alle würden mitmachen - die Politik mit konkreten und sinnvollen Rahmenbedingungen und jeder einzelne von uns im täglichen Alltag. Und das muss nicht unbedingt Verzicht oder Qual bedeuten.
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